Seife selber machen oder kaufen? Was du wissen solltest
Seife selbst herzustellen klingt reizvoll: eigene Düfte, eigene Zutaten. In der Praxis bringt Seifensieden aber einigen Aufwand mit sich – von der Chemie über die Ausrüstung bis zur Reifezeit. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick.
Was beim Selbermachen zu beachten ist
Seifenherstellung im Kaltverfahren erfordert den Umgang mit Natriumhydroxid (Lauge) – ein ätzender Stoff, der Schutzausrüstung (Handschuhe, Augenschutz) sowie genaue Dosierung und Temperaturkontrolle erfordert. Hinzu kommt die Ausstattung: Waage, Thermometer, Formen und weitere Utensilien.
Nach der Verarbeitung braucht selbstgemachte Seife eine Reifezeit von mehreren Wochen, bis sie fertig zur Anwendung ist.
Kostenvergleich
Hochwertige Öle, Düfte und Zusätze sowie die Grundausstattung summieren sich schnell – besonders bei kleinen Mengen ist selbstgemachte Seife oft nicht günstiger als der Kauf fertiger Naturseife. Dazu kommt der Zeitaufwand für Einarbeitung, Herstellung und Reifezeit.
Wann sich fertige Naturseife anbietet
Wer eine große Auswahl an Düften, Sorten und Hauttypen ohne eigene Umgang mit Lauge möchte, ist mit fertiger Naturseife oft besser bedient – gerade bei größeren Mengen oder als Geschenk.
Häufige Fragen
Ist selbstgemachte Seife günstiger als gekaufte?
Nicht unbedingt – die Grundausstattung und hochwertige Zutaten kosten oft mehr, als man zunächst denkt. Bei kleinen Mengen rechnet es sich meist nicht.
Wie lange dauert es, bis selbstgemachte Seife verwendet werden kann?
Kaltgesiedete Seife braucht in der Regel mehrere Wochen Reifezeit, bevor sie hautfreundlich genug zur Anwendung ist.
